Koh Samui – Endlich ans Meer

15-24.09.2014: Ausgehend von Bangkok ging es als nun weiter nach Maenam auf der Insel Koh Samui im Golf von Thailand. Die Wettervorhersage meldete für die nächsten Tage Temperaturen um die 32 °C mit gelegentlichen Gewittern. Das hörte sich doch gar nicht mal so schlecht an. Zudem ist im September dort Low-Season, weshalb wir auch auf günstige Preise bei der Unterkunft und nicht so überfüllte Strände hoffen konnten.

Als Budget-Traveller wählten wir die günstigste Transportmöglichkeit, ein Joint-Ticket aus VIP-Bus von der Khao San Road bis Suratthani (Donsak Pier) und dann Fähre bis Samui von dem Anbieter Song Serm (650 Baht ~ 16 Euro p.P.). Da der klimatisierte Bus über Nacht (22 Uhr bis ca. 5 Uhr) fährt kann man sich so ja auch noch eine Unterkunft sparen. Von den Song Serm Bussen hört man öfters schlechte Sachen, wie eine riskante Fahrweise oder Durchwühlen des Gepäcks im Kofferraum des Buses während der Fahrt. Deshalb achteten wir drauf keine Wertsachen in den großen Backpacks zu lassen. Auch gab der Fahrer trotz des monsunartigen Regens, der gerade einsetzte als wir Bangkok verließen, ordentlich Gas. Trotzdem konnten wir beide relativ gut schlafen. Morgens gegen 5 Uhr wurden wir mit einem lauten „Get out of the bus!“ geweckt und irgendwo an einem schäbigen Busbahnhof nahe Suratthani, der eher einer Müllhalde glich, zwischen einem Dutzend streunender Hunde abgeladen. Ganz toll!

In den nächsten zwei Stunden kamen immer wieder neue Touristen an, und welche mit anderen Zielorten als wir wurden von Minibussen abgeholt. Gegen halb 8 war es dann auch bei uns soweit, wir wurden in einen großen Bus geladen und das Donsak-Pier gebracht. Endlich sahen wir das Meer und bald auch die Fähre, die uns nach Koh Samui bringen sollte. Weitere anderthalb Stunden später waren wir dann auch an unserem Ziel. Wir nahmen uns mit zwei Deutschen, die wir noch im Bus kennengelernt hatten, ein Taxi nach Maenam (ca. 15 km, 100 Baht p.P.).

Angekommen an unserer Unterkunft, welche wir uns über Booking.com,  rausgesucht hatten, waren wir doch sehr positiv überrascht. Das Wazzah Bungalow Resort war ein Traum. Etwa sechs Bungalows inmitten von wunderschön blühenden Sträuchern waren um einen sehr einladenden Pool angeordnet. Mehrere Schmetterlinge flatterten umher. Überall waren Buddha-Statuen aufgestellt. Es war einfach eine herrlich entspannende Atmosphäre. Der Besitzer, ein netter Franzose namens Leo, erklärte uns, daß es irgendwelche Probleme mit unserem Raum gibt und daß wir deshalb ein kostenloses Upgrade kriegen (DZ mit AC für 770 Baht pro Nacht, Veranda statt Gartenblick). Da hatten wir natürlich nichts dagegen. Die Zimmer waren klasse: stilvoll eingerichtet, mit Flachbild-TV, Kühlschrank, Safe und Regendusche. Das Personal war freundlich und zuvorkommend. Und auch wenn das Resort ca. 1 km vom Strand entfern liegt (oder auch gerade wegen dieser ruhigen Lage), ist es auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

Wir richteten uns ein, kauften ein paar Bier im nahe gelegenen Minimarkt und gingen an den Maenam-Strand, der zu den schönsten auf Samui zählt. Die Bewertungen aus dem Netz waren nicht gelogen. Es war wirklich super. Das türkis-blaue Wasser war angenehm war und man hatte einen tollen Ausblick auf Koh Phangan. Der Sand ist zwar nicht ganz weiß und nich perfekt feinkörnig, aber dafür zieht sich der von Palmen gesäumte Strand über mehrere Kilometer, und es waren auch kaum andere Touristen da. Es lebe die Nebensaison!

Das war wirklich ein toller Auftakt unserer Tour über die Inseln im Golf von Thailand.

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