Luang Prabang – die alte laotische Hauptstadt

10-13.10.2014: Unsere erste Station in Laos war die Stadt Luang Prabang. Wir ließen ein paar Tage die Seele baumeln, genossen das französische Flair und chillten mit den Locals am Mekong-Ufer.

Ausgehend vom nordloatischen Grenzort Houai Xai hatten wir zwei Alternativen zu unserer nächsten Destination, der Stadt Luang Prabang, zu kommen. Die erste Möglichkeit war eine zweitägige Bootsfahrt mit einem Slow boat über den Mekong. Die zweite Option war eine Übernachtfahrt mit einem Sleeping bus. Wir entschieden uns für den Fernbus, da wir so zum einen zwei Tage einsparen und zum anderen viel günstiger durchkommen würden (kein TukTuk in die Stadt, keine extra Übernachtungen unterwegs, nur 145000 Kip p.P.). So lungerten wir den Rest des Tages am Busbahnhof von Houai Xai herum (Free WiFi, wenn man ein Ticket kauft), tranken ein paar Bier und machten dann abends um 18 Uhr unsere erste Erfahrung mit dem laotischen Sleepingbus. Es war schon recht eng in den doppelstöckigen Liegesitzen und man wurde auf den kurvigen Bergstraßen ordentlich durchgeschüttelt, aber dennoch konnten wir wenigstens ein bisschen schlafen.

Morgens gegen 5 Uhr kamen wir am Busbahnhof von Luang Prabang an. Dort lernten wir ein nettes Backpacker-Trio kennen: Francesco (Italien), seine Verlobte Madoka (Japan) und Adeline (Frankreich). Wir nahmen uns zusammen ein TukTuk in die Innenstadt (7 Personen, 15000 Kip p.P.) und suchten uns ein günstiges Hostel (LPQ Backpackers Hostel, 90000 Kip für ein DZ mit Fan).

Am späteren Nachmittag gingen wir gemeinsam die Stadt begutachten. Luang Prabang ist eine angenehm ruhige Stadt. Der französische Einfluß aus der alten Kolonialzeit ist immer noch deutlich spürbar. Überall gibt es französische Restaurants, Bäckereien mit frischen Croissants sowie Staßenstände mit Crêpes und belegten Baguettes. Eine willkommene Abwechslung zu den übersüßten thailändischen Backwaren. Zudem gab es auch überall leckere, frische Fruchtshakes. Wir besichtigten einige kleine Tempel, schauten den jungen Mönchen beim Spielen zu und bestiegen den Phosi Mountain (20000 Kip p.P.), einen Hügel inmitten der Stadt mit einem Tempel an der Spitze und einer traumhaften Ausicht über den Mekong und das verschlafene Luang Prabang.

Abends schlenderten wir über den Nightmarket und schlugen uns den Bauch voll mit allerlei Köstlichkeiten.

Die nächsten Tage nutzten wir zur Besichtigung der Wasserfälle Kuang Si und Tad Sae (gesonderter Artikel). Zu späterer Stunde wurde natürlich auch das Nachtleben von Luang Prabang erkundet. Besonders gefallen hat uns dabei die etwas versteckt gelegene Utopia-Bar am Mekong-Ufer. Es war eine Wohltat sich mit unseren neuen Freunden unter freiem Himmel bei gediegener Beleuchtung und guter Musik ein paar Bier und Cocktails zu genehmigen.

An einem der Ausflugstage kamen wir schon am frühen Nachmittag zurück. Da lud uns unser TukTuk-Fahrer Tui ein, noch etwas mit seinen Bekannten am Mekong zu trinken. Das Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen. Und so saßen wir einige Stunden in fröhlicher Runde am Ufer, probierten die uns angebotenen, lokalen Spezialitäten, wie Salate, Fischsuppen sowie verschiedenes Grünzeug, was direkt frisch von den umliegenden Sträuchern gerupft wurde, und genossen dabei den Sonnenuntergang am Fluß. Natürlich gab es auch reichlich Bier und seltgebrannten „Lao Whiskey“. Als Snack wurden dazu frittierte Bambus-Stückchen serviert. Erstaunlich wie lecker das doch schmeckt. Die Laoten sind schon ein sehr gastfreundliches Volk und dieser Tag zählt definitiv zu den Highlights unseres Aufenthalts in Luang Prabang.

Hier wie immer die gesamte Galerie:

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